26.07.2018

Viva con agua

Bericht einer Schülerin von den Projekttagen der SMV

Viva con Agua ist ein Verein, der Menschen in armen Ländern hilft, sauberes Trinkwasser zu bekommen. Dazu gehören zurzeit: Äthiopien, Nepal, Ruanda, Uganda und Indien. Viva con Agua legt großen Wert darauf, die Spenden nicht dadurch zu gewinnen, dass man den Leuten ein schlechtes Gewissen macht, sondern dass man die Spenden durch spielerische Aktivitäten, wie zum Beispiel Spendenläufe, erbittet. Auch besuchen die Mitglieder von Viva von agua oft kostenlos Festivals und Konzerte und sammeln dort die Pfandbecher, um den Gewinn davon dann zu spenden.

Nur 2,9 % des gesamten Wassers auf unserer Erde ist Süßwasser und nur 0,1 % davon können wir trinken. In Deutschland haben wir im Vergleich zu anderen Länder sehr ausreichend Trinkwasser. Im Durchschnitt verbraucht ein Mensch in Deutschland im Haushalt 121 l Wasser am Tag; in Nepal haben die Menschen nur 14 l am Tag. Tatsache ist auch, dass 80 % aller Krankheiten durch verschmutztes Wasser entstehen. Das ist eine sehr große Zahl, und jeder kann etwas darauf achten, wie viel Wasser er verbraucht. Man muss sich einfach mal klar werden, wie gut wir es haben, dass wir jeden Tag so lange duschen können, wie wir wollen.

Wie viel Wasser steckt in einer einzigen Jeans? 50 l? 100 l? 1000 l? Nein! In einer einzigen Jeans stecken 11.000 l Wasser. In einer Tomate? 30 l! Und wenn die Tomate auch noch aus Spanien kommt, dann steckt noch viel mehr Wasser darin. Man würde der Welt also schon damit einen großen Gefallen tun, wenn man noch mehr darauf achtet, wo das Gemüse oder Obst oder generell die Gegenstände, die man kauft, herkommen.

Auch könnte man darauf achten, mehr Wasser aus der Leitung zu trinken. In unserer der Schule wird es hoffentlich bald einen Trinkbrunnen geben, an dem man seine Trinkflasche auffüllen kann (Waldbau).

Wer sich für Viva con Agua interessiert, kann gerne einmal auf der Website vorbeischauen: www.vivaconagua.org

Danke fürs Lesen!
L. H., Kl. 8b