Selbstverwaltung und Finanzierung

Eltern und Lehrer tragen gemeinsam Verantwortung

Die Waldorfschulen werden von Eltern für ihre Kinder vor Ort gegründet. Den Eltern, ihrem Engagement und ihrer Mitarbeit kommt daher Bedeutung für die soziale Gestalt der jeweiligen Waldorfschule zu. Waldorfschulen sind im Sinne des Grundgesetzes "selbstverwaltete Schulen in privater Trägerschaft".

Mitgliederversammlung, Vorstand, Elternrat und verschiedene Arbeitskreis regeln organisatorische sowie wirtschaftliche Angelegenheiten. Die Arbeitskreise entstehen, weil Eltern Aufgaben an der Schule sehen, die es zu lösen gilt, oder weil sie Ideen zur Bereicherung des Schullebens haben und umsetzen wollen. Diese Prozesse geschehen in gegenseitigen Konsultationen der Gremien, Gruppen oder Organe. Die wöchentliche Lehrerkonferenz verantwortet die Pädagogik und die Zusammensetzung des Kollegiums.

Erster Ansprechpartner für alle Fragen als Eltern oder auch als an unserer Schule Interessierte ist das Leitungsteam unserer Schule. Sie erreichen unser Leitungsteam am besten per Mail unter info[at]waldorfschule-tue.de.  

Einen Überblick über unsere Schulleitungs- und Verwaltungsstruktur finden Sie hier.

Finanzierung

Waldorfschulen sind ein fester Bestandteil des öffentlichen Bildungswesens. Daher haben sie Anspruch auf staatliche Finanzierung. Allerdings ist die Höhe der Finanzierung erheblich geringer als bei den staatlichen Schulen.

Die zusätzlich benötigte Summe wird durch die Solidargemeinschaft von Eltern, Lehrern und Förderern aufgebracht. Daraus ergeben sich für jede Familie die monatlichen Elternbeiträge, die so nach dem Nettoeinkommen gestaffelt sind, dass kein Elternhaus überfordert wird. Eine Übersicht über unsere aktuelle Beitragsordnung ist über das Schulbüro erhältlich. Der endgültige Beitrag wird in einem persönlichen Gespräch festgelegt.

Bei Sorgen, Kummer und Nöten an unserer Schule wenden Sie sich bitte an den Vertrauenskreis unserer Schule. Alle weiteren Informationen dazu finden Sie hier.