Theaterprojekte und Klassenspiele

Du bist Faust, Momo, Krabat, Hans im Glück, Danton, Antigone! – Theaterarbeit ist zentraler Bestandteil unserer Pädagogik. 

Theater ist eine Kunst ohne Vorbedingungen. Schülerinnen und Schüler erleben sich im Rahmen des Theaters als selbstwirksam, ganz unabhängig von ihren sonstigen schulischen Leistungen. Das stärkt das soziale Miteinander, ihr Selbstbewusstsein und wirkt dadurch auch wieder auf das Lernvermögen zurück. Sie schlüpfen auf der Bühne in Rollen, stärken ihr Einfühlungsvermögen, entwickeln ihre Ausdrucksfähigkeit und erweitern ihren Horizont.

Als Klasse setzen Sie sich gemeinsam für ein großes Projekt ein: Sie wachsen an ihren Aufführungen, gestalten künstlerisch das Bühnenbild, schneidern Kostüme, entwerfen Programmhefte und Plakate, gewinnen Sponsoren und auch Tanz, Musik und Eurythmie finden oftmals Eingang in ihre Stücke.

Fest verankert sind an unserer Schule zum Abschluss der Klassenlehrerzeit und der Oberstufe die Theaterprojekte in den Klassen 8 und 12. Theater gespielt wird aber oftmals schon ab Klasse 1: Kleine Fremdsprachenspiele werden erarbeitet, Märchen, Kinder- und Jugendbücher in der Unter- und Mittelstufe zur Aufführung gebracht und den Eltern und anderen Klassen zu den Jahresfesten vorgeführt. Klassische Komödien und Tragödien, zeitgenössisch-kritische Stücke, Theater-Improvisation und kreative Stückentwicklungen fordern unsere Oberstufenschüler heraus. Wenn man Waldorfschüler im späteren Leben fragt, was ihnen von ihrer Schulzeit in besonderes positiver Erinnerung geblieben ist, dann sind es immer ihre Klassenspiele.

„Ich fand die Zeit des Klassenspiels intensiv und sehr schön. Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Klassenspiele mit eines des besten und besondersten Dinge der Waldorfschule finde.“ (Schülerin, 12. Klasse)

„Wir hatten die Chance, viele Dinge zu lernen… Die Schule muss das unbedingt beibehalten!“ (Schüler, 12. Klasse)

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