Der Name Eurythmie stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Gleichmaß der Bewegung – schöner Rhythmus“.
Heute strömen nicht nur zahlreiche Eindrücke auf die Kinder und uns alle ein, wir müssen auch in schnellem Tempo auf sich stetig erneuernde Umstände reagieren. Das Gefühl, keine Zeit zu haben, gelebt zu werden, statt selbst zu leben, ist uns allzu vertraut.



In dem Moment, wo wir selbst in die Bewegung hineinfinden, ihr Richtung und Form geben, erkraften wir innerlich – „Müdigkeit schwindet, wie Schnee unter der Sonne“ (H. Daniel) Eurythmie zeigt uns den Weg, in die „von innen geführte Bewegung“ zu kommen.
Bewegung ist wichtig für das Kind, um sich im Leib zu Hause zu fühlen. Im Eurythmie-Unterricht erhalten die Kinder die Möglichkeit, mit ihrem ganzen Wesen, in den Bildern und Bewegungen der Sprache zu leben.



Auf der Waldorfschule haben alle von der 1. bis 12. Klasse Eurythmie-Unterricht. Kein Fach des Waldorflehrplans steht nur für sich allein, alle fördern, ergänzen einander und bilden eine Ganzheit.
Die Ermüdung, die durch starke Inanspruchnahme des Intellekts entsteht, wird durch die Eurythmie ausgeglichen, sie harmonisiert und trägt zur körperlichen Gesundheit bei.
